Samstag, 13. November 2010

Ablenkung...

... ist stets willkommen
... ist immer gewünscht
... ist dringend nötig

Denn ohne sie habe ich Zeit....
... zu denken
... zu fühlen
... durchzudrehen.

Freitag, 12. November 2010

In die Zukunft blicken....

... wolllte ich eigentlich noch nie. Ich hatte nie ein Master-Plan. Irgendwie hat sich alles immer ergeben. Baustein für Baustein lagen plötzlich vor mir. Sie haben immer perfekt aufeinander gepasst.
Aber nun liegen da plötzlich zwei Steinchen.
Der eine bietet die Sicherheit, die Möglichkeit zu planen, die Gewissheit und eben auch die kleine enge Welt. Er ist konkret. Hat feste Formen. Passen würde er, der einfache Weg.
Der andere ist verschwommen. Nur eine Ahnung von dem, was sein könnte. Von der Herausforderung, der großen Welt. Der Ungewissheit und von dem, was mein Traum sein könnte.
Könnte ich nun in die Zukunft blicken, könnte ich mit Gewissheit sagen, welcher Weg der richtige wäre.
So bleibt mir nur: Stundenlanges Nachdenken. Gedanken, die sich im Kreis drehen und am Ende doch nie zu einem Ziel führen.
Naja, ich habe ja noch etwas Zeit.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Der Traum

... könnte wahr werden. Das einzige Problem: Ich bin zu spät geboren worden.

Donnerstag, 16. September 2010

Erwartungen

Mit diesen Erwartungen ist es so eine Sache.
Die einen halten sie für ungerechtfertigt.
Die anderen sind enttäuscht, wenn man gar keine hat.

Donnerstag, 2. September 2010

Donnerstag, 26. August 2010

Frühmorgens...

... klingelte das Telefon. Ein nicht ganz unsympathischer Polizist war am anderen Ende. Die Nummer hatte die Mutter weitergegeben. Aber nicht, dass die Tochter mal einen netten Mann findet - sie war mal wieder mit Bleifuß über die Autobahn gerauscht und so ein rotes Blitzlicht war auch ein Teil der Geschichte.
Besagter Polizist war wirklich äußerst nett. Aber spätestens als er den Satz "Das hat mir ihre Mutter schon erzählt" aussprach, wurde das Gespräch äußerst merkwürdig. Wohlgemerkt ging es nicht über mein Fahrverhalten auf deutschen Straßen sondern um meinen Arbeitgeber und meine Arbeitszeiten. Warum tut meine Mutter so etwas?
Die Geschichte bekommt übrigens noch Fortsetzung. Besagter Polizist hat heute Nachschicht, will mich sehen (wegen diesem roten Blitzlicht). Er hat mir dafür aber auch einen Kaffee versprochen.

Montag, 23. August 2010

Keine Zeit

Ich kann es nicht mehr hören. Dieses "Puh, ich bin ja so arm." Oder dieses: "Mein Gott, ich habe ja gestern so lange gearbeitet." Und unter die Top 3 schafft es da sicher auch noch: "Was bin ich im Stress."
Von den selben Leuten höre ich dann: Nachdem ich morgens eine Stunde joggen war, 14 Stunden gearbeitet habe, mindestens eine Stunde auf der Autobahn verbracht habe und mich ihnen dann noch drei Stunden Zeit bei einem gemütlichen Abendessen gewidmet habe (inklusiv noch einiger netter Jammersätze, die es leider nicht ganz auf die vorderen Ränge geschafft haben). Von diesen Leuten muss ich mir dann anhören, wenn ich einmal kurz in Erwägung ziehe, meine Schlafstätte aufzusuchen: "Stell dich nicht so an."
Die einzige Freude dabei ist, mir ihre Gesichter vorzustellen, wenn ich den Satz einmal nach ihren stundenlangen Leidensgeschichten diesen Satz an den Kopf werfen würde.
Und sobald ich den Grabstein für diese Freundschaft bestellt habe und einen Termin für die Beisetzung der jährelangen Beziehung gefunden habe... Dann werde ich den Satz einfach mal in den Raum werfen.
Und jetzt ich bin dann mal weg: Muss noch mal kurz arbeiten.

Irgendwann...

... sollte ich erwachsen werden. Bloß nicht heute. Heute habe ich genug damit zu tun, extrem kindisch zu sein.

Freitag, 20. August 2010

Irgendwie

Irgendwie ist irgendwie ein tolles Wort. Es zählt zu meinen absoluten Lieblingsworten. Vor allem in so nervigen Gefühlsdingen. "Irgendwie mag ich dich" ist noch lang nicht ein "Ich mag dich". Es lässt immer noch einen kleinen Spielraum zur Interpretation - aber auch zum Rückzug. Kein 100-prozentiges Festlegen. Die Tür nicht komplett zumachen - sondern immer noch einen kleinen Fluchtweg offen lassen. Irgendwann muss ich wahrscheinlich doch mal auf die Irgendwie-Masche verzichten. Aber Irgendwann ist ja auch ziemlich unkonkret.

Montag, 26. Juli 2010

Eigentlich...

... wäre dieser nette Typ ja wirklich eine denkbare Alternative zu den sonst so merkwürdigen Exemplaren, die ich in regelmäßigen Abständen an Land ziehe. Wir verstehen uns super. Er mag mich wirklich. Er scheint mich zu kennen. Er lässt sich nicht von meinem Sprüchen blenden. Er zeigt Verständnis, wenn ich es brauche. Er wäscht mir den Kopf, wenn es nötig ist. Er bringt mich zum Lachen, wenn ich schreien möchte. Er nimmt mich in den Arm, wenn ich tobe. Er lässt mich in Ruhe, wenn ich mich nicht mehr melde. Er ist sofort da, wenn ich plötzlich mal wieder an ihn denke. Aber er ist eben nur ein netter Typ und es wäre mit ihm einfach nur unkompliziert. Also, was jammere ich. Schließlich will ich es ja nicht anders. Und ich weiß genau, wenn ich mich das nächste Mal wieder über eines dieser merkwürdigen Exemplare auskotzen möchte, wird er mir zuhören und für mich da sein. Die Welt ist ungerecht. Zumindest für ihn.

Sonntag, 18. Juli 2010

Dialog par excellence

"Du weißt, dass du mich aufhalten könntest?"
"Ich ahne es"
"Aber du wirst es nicht tun?"
"Nein"

Fragen, die Miss Perfektion bewegen...

... wie viel Chaos kann so ein einzelner Mensch eigentlich anrichten. Also ich - immerhin ein ziemlich kleiner Mensch mit meinen 1,66 Metern, aber ich sehe schon, ich schweife vom Thema ab - kann das doch immerhin ziemlich gut. Können größere Menschen noch mehr Chaos anrichten.
In den letzten Tagen habe ich gehört, dass ich ein ganz toller Mensch bin. Geglaubt habe ich es natürlich nicht - glaube nie einem Mann, der mit dir ins Bett will.
Und sage ihm auch nie, dass er diese Sprüche nicht braucht, um ans Ziel zu kommen. Die Reaktion ließ mich doch etwas darauf schließen, dass er total blind, taub und geistig nicht so ganz auf der Höhe sein kann: Er hält mich tatsächlich für Superwoman (das mit dem Fliegen übe ich gerade schon mal).
In diesem Sinne: Ich bin dann mal die Scherben zusammen kehren und suche den Sekundenkleber. Vielleicht kann man ja noch etwas kitten.
Und übrigens: Er findet mich auch noch jetzt toll.

Dienstag, 13. Juli 2010

So nicht!

Du warst nicht für mich da, als ich dich am Meisten gebraucht hätte. Also wundere dich nicht, dass du jetzt - wo ich dich nicht mehr brauche - nicht für mich da sein darfst.

Dienstag, 6. Juli 2010

Ich weiß....

... lange habe ich nichts mehr geschrieben.
Es ist aber auch so viel passiert in letzter Zeit.
  • Ich habe gelitten - gedacht, es hört nicht mehr auf.
  • Ich habe mir verboten, mich in Selbstmitleid zu wälzen und es dann doch ein bisschen gemacht - und mich dafür natürlich noch mehr gehasst.
  • Ich habe versucht, etwas kaputtes zu kitten und hätte mich dabei auch noch beinahe selbst zerstört.

... und nun?

  • Nun weiß ich, dass die Zeit, die wunden heilen wird. (oh, wie ich diesen Spruch hasse)
  • Nun weiß ich, dass eine Narbe bleiben wird.
  • Nun weiß ich, dass es auch nie wieder sein wird, wie vor diesem Abend.

Und es tut immer noch weh.

  • Auch wenn ich es mir nicht mehr anmerken lasse.
  • Auch wenn ich alles mache, um ständig beschäftigt zu sein.
  • Auch wenn ich vor mir selbst davon laufe.

Aber: Ich werde es überleben.

Freitag, 28. Mai 2010

Ich würde gern...

... sagen, dass ich dich brauche.
... schwach in deinem Arm sein.
... mich bei dir fallen lassen.
... mich von dir auffangen lassen.
... mich bei dir geborgen fühlen.
... dir sagen, dass du mir alles bedeutest.

Doch was mache ich:
... die Zähne zusammenbeißen.
... dir die kalte Schulter zeigen.
... und nachts allein meine Tränen im Dunkeln trocknen.

Mittwoch, 26. Mai 2010

Kein Problem...

... sagtest du, als ich Abschied nahm. Vielleicht hätte ich dir vorher sagen sollen, dass ich gehe.

Dienstag, 25. Mai 2010

Es war noch leichter...

... als Männer Jungs waren und man mit ihnen einfach so befreundet sein konnte. Und vor allem: Wieso sind es immer die falschen, die sich Hoffnungen machen, wo gar keine sind?
In diesem Sinne: Das wird ein Chaos geben. Aber darin bin ich ja wahrlich meisterhaft.

Montag, 24. Mai 2010

Ein Teil von mir...

Ich kann sie nicht mit mehr ertragen: Dies sorgenvollen Blicken. Ich soll sie nicht merken, doch sie brennen auf der Seele. Die Frage "Was ist los" lässt mich regelrecht in die Luft gehen. Die Antwort - ein genervtes "nichts" - sagt schon alles.
Ich möchte schreien: Lasst mich doch in Ruhe. Anstatt dessen lächle ich. Oft. Viel. Selten ehrlich. Doch das merken nur wenige. Diese blicken fragend. Sie wollen mir helfen. Sie mögen mich auch, wenn ich sie wegstoße. Und mit eselsartiger Geduld haben sie einen Teil von mir ausgegraben, den ich schon längst und einer dicken Schicht von Egoismus und Gefühlskälte versteckt habe. Nur einen kleinen Teil und nur für kurze Zeit blitzt er gelegentlich durch.
Und wisst ihr was? Ich habe gelacht. Von Herzen und ehrlich. Wenn auch nur ganz kurz.

Dienstag, 18. Mai 2010

Mauern

"Du hast mich eiskalt abblitzen lassen, deine Mauer um dichaufgebaut und mir keine Chance gegeben....", hast du geklagt. Selbst wenn ich wollte, ich könnte dich momentan einfach nicht an mich ranlassen. Dazu ist die Gefahr, dass du mich verletzt, einfach zu groß.

Sonntag, 16. Mai 2010

Plötzlich

Manchmal ändern sich die Dinge schneller als man denkt. Ein Schalter, der einfach umgelegt wurde. Den man schon seit langem umlegen wollte und nie wußte, wie er zu bedienen ist und plötzlich: Ein Satz, ein Wort... Es dauert ein bisschen bis man es realisiert hat. Dann ist alles anders.

Samstag, 15. Mai 2010

Vor dem Abgrund...

... oder doch schon einen Schritt weiter?

Anders wäre besser

Manchmal glaube ich, es wäre doch unheimlich schön, dumm zu sein. So ein Zustand, in dem sich der Verstand einfach außer Betrieb setzt und man sich treiben lassen kann. Wenn der Kopf nicht immer auf Hochtouren läuft und sich die Gedanken im Kreis drehen.

Mittwoch, 12. Mai 2010

Es gab Zeiten...

... da habe ich noch gelacht, weil ich glücklich war und nicht weil ich meine Gefühle verbergen wollte.

Endlich

Ich leide. Und das ziemlich intensiv. Ein gewisses Schlafdefizit macht es nicht besser. Auch die zweite Packung Tempos ist schon verbraucht. Hunger will sich nicht einstellen. Dafür ist der Kreislauf weg und ich habe Schüttelfrost.
Und jetzt kommt das Erstaunliche. Ich bin froh darüber. Endlich ist diese Gefühlskälte weg. Endlich wollen die Tränen fließen. Endlich gestehe ich mir und meinem Körper eine Pause zu und habe eingesehen, dass pausenloser Aktionismus mich nur in den Wahnsinn treiben wird.
Und trotzdem leide ich.

Samstag, 1. Mai 2010

Ganz oder gar nicht...

... würde ich gerne sagen. Doch ich weiß, dass es kein "ganz" gibt und mir das "gar nicht" das Herz brechen wird.

schleichend

Wann ist das eigentlich passiert? Ich scheine Erwachsen geworden zu sein. Gleichzeitig habe ich den Verdacht, dass mit dem eintreten dieses doch nicht ganz erstrebenswerten Zustandes die Langweiligkeit in mein Leben eingezogen ist. Durchtanzte Nächte oder früh ins Bett gehen. Mit einem Gedanken an das Leid am nächsten Tag fällt die Entscheidung nicht schwer. Ein Bier oder doch lieber ein Cola light? Und vor allem: Seit wann trinke ich denn Cola light. Seit wann verzichte ich auf einen guten Burger und esse nicht mehr mindestens einmal pro Woche einen Döner. Die Entwicklung kam schleichend. Die Erkenntnis schlagartig: Miss Perfektion wird bald dreißig und es ist wohl endgültig an der Zeit, sich nicht mehr wie zwanzig zu benehmen.
In diesem Sinne: Samstagabend. Ich gehe nicht tanzen und feiern. Ich liege auf dem Sofa und nachher werde ich noch etwas Haushalt machen. Willkommen im spießigen Erwachsenenleben.

Freitag, 30. April 2010

Einfach da

Es kam einmal der Tag, an dem wurde Miss Perfektion geboren.
Einfach so.
Ohne vorherige Anzeichen und ohne große Ankündigung.
Sie war einfach da...