... klingelte das Telefon. Ein nicht ganz unsympathischer Polizist war am anderen Ende. Die Nummer hatte die Mutter weitergegeben. Aber nicht, dass die Tochter mal einen netten Mann findet - sie war mal wieder mit Bleifuß über die Autobahn gerauscht und so ein rotes Blitzlicht war auch ein Teil der Geschichte.
Besagter Polizist war wirklich äußerst nett. Aber spätestens als er den Satz "Das hat mir ihre Mutter schon erzählt" aussprach, wurde das Gespräch äußerst merkwürdig. Wohlgemerkt ging es nicht über mein Fahrverhalten auf deutschen Straßen sondern um meinen Arbeitgeber und meine Arbeitszeiten. Warum tut meine Mutter so etwas?
Die Geschichte bekommt übrigens noch Fortsetzung. Besagter Polizist hat heute Nachschicht, will mich sehen (wegen diesem roten Blitzlicht). Er hat mir dafür aber auch einen Kaffee versprochen.
Donnerstag, 26. August 2010
Montag, 23. August 2010
Keine Zeit
Ich kann es nicht mehr hören. Dieses "Puh, ich bin ja so arm." Oder dieses: "Mein Gott, ich habe ja gestern so lange gearbeitet." Und unter die Top 3 schafft es da sicher auch noch: "Was bin ich im Stress."
Von den selben Leuten höre ich dann: Nachdem ich morgens eine Stunde joggen war, 14 Stunden gearbeitet habe, mindestens eine Stunde auf der Autobahn verbracht habe und mich ihnen dann noch drei Stunden Zeit bei einem gemütlichen Abendessen gewidmet habe (inklusiv noch einiger netter Jammersätze, die es leider nicht ganz auf die vorderen Ränge geschafft haben). Von diesen Leuten muss ich mir dann anhören, wenn ich einmal kurz in Erwägung ziehe, meine Schlafstätte aufzusuchen: "Stell dich nicht so an."
Die einzige Freude dabei ist, mir ihre Gesichter vorzustellen, wenn ich den Satz einmal nach ihren stundenlangen Leidensgeschichten diesen Satz an den Kopf werfen würde.
Und sobald ich den Grabstein für diese Freundschaft bestellt habe und einen Termin für die Beisetzung der jährelangen Beziehung gefunden habe... Dann werde ich den Satz einfach mal in den Raum werfen.
Und jetzt ich bin dann mal weg: Muss noch mal kurz arbeiten.
Von den selben Leuten höre ich dann: Nachdem ich morgens eine Stunde joggen war, 14 Stunden gearbeitet habe, mindestens eine Stunde auf der Autobahn verbracht habe und mich ihnen dann noch drei Stunden Zeit bei einem gemütlichen Abendessen gewidmet habe (inklusiv noch einiger netter Jammersätze, die es leider nicht ganz auf die vorderen Ränge geschafft haben). Von diesen Leuten muss ich mir dann anhören, wenn ich einmal kurz in Erwägung ziehe, meine Schlafstätte aufzusuchen: "Stell dich nicht so an."
Die einzige Freude dabei ist, mir ihre Gesichter vorzustellen, wenn ich den Satz einmal nach ihren stundenlangen Leidensgeschichten diesen Satz an den Kopf werfen würde.
Und sobald ich den Grabstein für diese Freundschaft bestellt habe und einen Termin für die Beisetzung der jährelangen Beziehung gefunden habe... Dann werde ich den Satz einfach mal in den Raum werfen.
Und jetzt ich bin dann mal weg: Muss noch mal kurz arbeiten.
Irgendwann...
... sollte ich erwachsen werden. Bloß nicht heute. Heute habe ich genug damit zu tun, extrem kindisch zu sein.
Freitag, 20. August 2010
Irgendwie
Irgendwie ist irgendwie ein tolles Wort. Es zählt zu meinen absoluten Lieblingsworten. Vor allem in so nervigen Gefühlsdingen. "Irgendwie mag ich dich" ist noch lang nicht ein "Ich mag dich". Es lässt immer noch einen kleinen Spielraum zur Interpretation - aber auch zum Rückzug. Kein 100-prozentiges Festlegen. Die Tür nicht komplett zumachen - sondern immer noch einen kleinen Fluchtweg offen lassen. Irgendwann muss ich wahrscheinlich doch mal auf die Irgendwie-Masche verzichten. Aber Irgendwann ist ja auch ziemlich unkonkret.
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