Montag, 31. Januar 2011

Der eigene Schatten

Ich hatte mit dir abgeschlossen. Sogar deine Nummer hatte ich aus meinem Handy gelöscht. Die Bilder von dir hatte ich ins letzte Eck verbannt, meinem Kopf jeglichen Gedanken an dich verboten und meinem Herzen auch nur das kleinste Gefühl für dich untersagt.
Ich war auf einem guten Weg. Ja, sogar die Tränen waren kurz davor,für immer zu versiegen.
Und was machst du? Genau in dem Moment, in dem ich mich mit all dem abgefunden hatte?
Schreibst mir nach Wochen. Erklärst dich. Tust das, was ich so lange erhofft hatte.
Happy End? Sicher nicht. Dafür sind wir einfach nicht geschaffen. Denn je öfter ich deine Zeilen lese, um so unmöglicher scheint mir eine Versöhnung. Unendlich weit weg...
Und selbst wenn ich mir all die glücklichen Tage vor Augen halte, die ich mit dir hatte, an denen ich ich selbst sein durfte, befürchte ich doch,dass ich dieses Mal nicht über meinen Schatten springen kann...

Mittwoch, 26. Januar 2011

Feierabend

Nach 15 Stunden arbeiten ohne Pause stelle ich fest: Es ist gut so.
Ich muss nicht mehr Nachdenken. Ich funktioniere nur noch.
Mein Körper spürt auch nichts mehr: Keinen Hunger, keinen Schmerz.
Es ist erträglich so.

Freitag, 21. Januar 2011

Es dauert einfach zu lang

Ich denke, ich habe mit dir abgeschlossen. Ich habe dich aus meinen Gedanken verbannt und du bist kein Teil mehr von meinem Leben. Dein Platz in meinem Herzen ist mit tausend Türen, Schlösser und Ketten verrammelt.
Aber das mit dem Denken ist ja so eine Glückssache. Und eigentlich sollte ich es ja besser wissen.
Plötzlich kommt ein Lied. Ich mache etwas aus Gewohnheit oder eine dieser Städte taucht in meinem Gedanken auf. Und plötzlich ist alles wieder da. Die Zeit - als ich dachte, ich könnte alles schaffen. - als ich mit dir glücklich war. - als du immer für mich da warst
Plötzlich ist blutet die Wunde wieder. Ich möchte schreien - am Besten mitten in dein Gesicht. Was dir einfällt...
Doch ich zerre die Ketten zurecht, suche die Schlüssel für all die Türen und versuche dich wieder aus meinem Kopf zu bekommen.
Es dauert einfach zu lange, bis ich dich vergessen werde.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Und ich renne...

... immer weiter - ohne zurückzublicken - ohne anzuhalten. Denn nur schaffe ich es, mich überhaupt noch zu bewegen und nicht zur Statue zu erstarren.

Samstag, 13. November 2010

Ablenkung...

... ist stets willkommen
... ist immer gewünscht
... ist dringend nötig

Denn ohne sie habe ich Zeit....
... zu denken
... zu fühlen
... durchzudrehen.

Freitag, 12. November 2010

In die Zukunft blicken....

... wolllte ich eigentlich noch nie. Ich hatte nie ein Master-Plan. Irgendwie hat sich alles immer ergeben. Baustein für Baustein lagen plötzlich vor mir. Sie haben immer perfekt aufeinander gepasst.
Aber nun liegen da plötzlich zwei Steinchen.
Der eine bietet die Sicherheit, die Möglichkeit zu planen, die Gewissheit und eben auch die kleine enge Welt. Er ist konkret. Hat feste Formen. Passen würde er, der einfache Weg.
Der andere ist verschwommen. Nur eine Ahnung von dem, was sein könnte. Von der Herausforderung, der großen Welt. Der Ungewissheit und von dem, was mein Traum sein könnte.
Könnte ich nun in die Zukunft blicken, könnte ich mit Gewissheit sagen, welcher Weg der richtige wäre.
So bleibt mir nur: Stundenlanges Nachdenken. Gedanken, die sich im Kreis drehen und am Ende doch nie zu einem Ziel führen.
Naja, ich habe ja noch etwas Zeit.

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Der Traum

... könnte wahr werden. Das einzige Problem: Ich bin zu spät geboren worden.

Donnerstag, 16. September 2010

Erwartungen

Mit diesen Erwartungen ist es so eine Sache.
Die einen halten sie für ungerechtfertigt.
Die anderen sind enttäuscht, wenn man gar keine hat.

Donnerstag, 2. September 2010

Donnerstag, 26. August 2010

Frühmorgens...

... klingelte das Telefon. Ein nicht ganz unsympathischer Polizist war am anderen Ende. Die Nummer hatte die Mutter weitergegeben. Aber nicht, dass die Tochter mal einen netten Mann findet - sie war mal wieder mit Bleifuß über die Autobahn gerauscht und so ein rotes Blitzlicht war auch ein Teil der Geschichte.
Besagter Polizist war wirklich äußerst nett. Aber spätestens als er den Satz "Das hat mir ihre Mutter schon erzählt" aussprach, wurde das Gespräch äußerst merkwürdig. Wohlgemerkt ging es nicht über mein Fahrverhalten auf deutschen Straßen sondern um meinen Arbeitgeber und meine Arbeitszeiten. Warum tut meine Mutter so etwas?
Die Geschichte bekommt übrigens noch Fortsetzung. Besagter Polizist hat heute Nachschicht, will mich sehen (wegen diesem roten Blitzlicht). Er hat mir dafür aber auch einen Kaffee versprochen.